Rogue One – A Star Wars Story Review

Abenteuer Action Fantasy Sci-Fi
10

Perfekt

Hey Leute,

im Dezember letzten Jahres wurde Rogue One – A Star Wars Story als SpinOff veröffentlicht. Ich hatte das Glück direkt zu Veröffentlichung diesen Titel sehen zu können, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich ja noch keine Ahnung, dass ich mal einen Blog über Filme schreiben werde. Da mich Rogue One aber über den Jahreswechsel wirklich beschäftigt hat, möchte ich eine kleine Review zum Film verfassen.

Wo lässt sich Rogue One einordnen?

Rogue One ist ein SpinOff, sprich hat weder Charaktere der alten Trilogie noch der neuen Trilogie im Hauptcast. Storytechnisch handelt Rogue One von der Beschaffung der Todesstern Pläne, die zur berühmten Übergabeszene zwischen Prinzessin Leia und R2-D2 am Anfang der Episode 4 führen.

Ich möchte gar nicht weiter auf die Handlung eingehen, denn ich möchte das jeder Leser dieses kleinen Artikels die Chance hat, den Film spoilerfrei zu lesen.

Der Cast wurde meiner Meinung nach gut gewählt. Felicity Jones blüht in der Rolle der Jyn Erso auf, die auf der Suche nach ihrem Vater ihr Team nach und nach kennenlernt. Mads Mikkelsen (Hannibal) in der Rolle des Galen Erso zu sehen hat mich am Anfang ein wenig überrascht, aber auch er kam sehr überzeugend rüber.

Beim Film an sich gibt es nur ein zwei Kleinigkeiten auszusetzen, wobei das eine mehr die Hardcore Star Wars Kanon Fans stört und das andere vermutlich den meisten die einfach nur einen SciFi Action Blockbuster sehen wollen gar nicht erst auffällt.

Zum ersten Punkt: Warum sind AT-AT’s so schwach?

Ich möchte nicht über die Bewaffnung eines U-Wings mit euch streiten, aber haben nicht eben jene Rebellen, die den Angriff auf Scarif führen, auch später auf Hoth mit weitaus besserer Bewaffnung gegen AT-AT’s gekämpft und verloren? Das hier einfach die Gelenke wegschmelzen nach ein paar Laserkanonentreffern wirkt leider für einen Hardcore-Fan wie mich recht unglaubwürdig.

Zum zweiten Punkt:

Mir fehlt einfach noch ein bissl mehr das Balancing beim Characterbuilding. Also zunächst einmal keine Frage unsere Heldin wird angemessen vorgestellt und das ganze dauert auch seine Viertelstunde. Aber wenn man sich so auf die eine Heldin konzentriert finde ich kommt der Rest des Casts etwas zu kurz. Ja, es geht um Jyn und Galen Erso, aber hätte man nicht zumindest die restliche Crew des Rogue One Kommandos ein wenig ausführlicher in die Handlung integrieren können?

Zum Schluss gibt es nur noch eins zu kritisieren:
Die Sprach-Animation von Gouverneur Tarkin ist absolut grauenhaft. Hätte man auf Dialog-Shots verzichtet und ihn lediglich als CGI Rücken zurückgebracht, hätte mir der Film noch besser gefallen als er es eh schon tut. Zum Vergleich wurde die Endszene mit Prinzessin Leia ja gut gelöst. Nicht viel Screentime, nur das Seitenprofil wie es R2-D2 die Pläne reicht, wunderbar – genug Fanservice.

Naja wie gesagt: Spitzfindigkeiten.

Alles in allem ein solider stimmiger Plot, der eine gute Geschwindigkeit hat und auch in sich abgeschlossen ist.

Good

  • Cast
  • Umsetzung
  • Story

Summary

Empfehle ich den Film für nicht Star Wars kenner? Ja, obwohl ich glaube das als Star Wars Fan der Film noch einiges an Mehrwert bietet als für nicht-Fans, bin ich doch der Meinung das man hier auch einfach nur einen schönen Action-SciFi Abend haben kann. Gerade auch mit den spitzen Kommentaren die sich K-2SO und Jyn liefern. Alles in allem ein dicker Daumen nach oben und eine Empfehlung an einfach JEDEN.
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